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Die 5 besten Facebook Ads Library Alternativen – so spionierst du die Konkurrenz aus

Die Facebook Werbebibliothek ist ein mächtiges und äusserst interessantes Tool – doch bei weitem nicht das einzige seines Fachs. Es gibt unzählige, teils auch deutlich bessere Alternativen, um die es in diesem Artikel gehen soll. Zuvor sei aber dennoch ein kurzer Überblick über den Platzhirsch der ad libraries gegeben, um alle Leser auf den gleichen Stand zu bringen.

Die 5 besten Facebook Ads Library Alternativen – so spionierst du die Konkurrenz aus

Die Facebook ads library ist, wie der Name sagt, eine große Bibliothek, in der für jedermann zugänglich Informationen zu allen aktuell aktiven Werbeanzeigen gespeichert sind. Heißt: Man sucht nach einem Unternehmen oder einer Person und schon werden einem alle Werbeanzeigen, die der Gesuchte zurzeit in einem zu Facebook gehörenden Netz schaltet, gezeigt.

Bei politischer Werbung funktioniert das sogar für Anzeigen, die bis zu sieben Jahre zurückliegen. Außerdem bekommt man hier zusätzliche Informationen, etwa wie viel die Werbung gekostet hat und wer der Geldgeber war. 

Ganz schön cool, nicht? Warum braucht man da überhaupt Alternativen? Nun, ganz einfach, weil der Funktionsspielraum der Facebook Werbebibliothek sehr eingeschränkt ist. Die Möglichkeit, Anzeigen anhand des Auftraggebers zu suchen ist nämlich nicht nur eine, sondern die einzige Funktionalität.

Weitere Suchkriterien oder Filter gibt es – im Gegensatz zu anderen Tools – in der Facebook ads library schlichtweg nicht. Daher kommen wir nun zum eigentlichen Thema des Artikels; den deutlich attraktiveren Alternativprogrammen.

Drop Point

Eine erste Alternative zur Facebook Werbebibliothek ist das Programm Drop Point. Dem Namen kann man schon entnehmen, dass der Fokus hier auf dem Thema Dropshipping liegt – auch ein Blick auf die Website, die recht Alibaba-lastig ist, bestätigt dieses Bild.

Was ebenso auf den ersten Blick ersichtlich ist, sind die Vorteile gegenüber der Facebook Werbebibliothek: Keywordfilter, Länderauswahl und viele weitere Einstellungsmöglichkeiten machen eine deutlich differenziertere Suche möglich.

Auch der Preis ist mit $5 zwar teurer als das kostenlose Facebook-Tool, aber deutlich günstiger als die weitere Konkurrenz. Das allerdings mag auch seinen Grund haben: Der Webauftritt von Drop-Point erscheint eher wie eine von fragwürdiger Werbung überhäufte Nischenseite als ein seriöser Anbieter, und wer etwas recherchiert findet viele Beschwerden aufgrund des mangelhaften Kundensupports.

Dennoch sind die Gestaltungsmöglichkeiten deutlich größer als bei Facebook, und für $5 kann man erst einmal auch nichts falsch machen.

AdSpy

Die nächste Alternative – wenn nicht sogar DIE Alternative – zur Facebook ads library ist das Programm AdSpy. Es ist laut eigener Aussage mit fast 100 Millionen Anzeigen die weltweit größte Datenbank für Facebook-Werbung.

Hier findet man nicht nur ein ansprechendes, einfaches GUI, sondern auch die mit Abstand größte Auswahl an Filtern und Einstellmöglichkeiten; diese gehen weit über die “Standard”-Methoden “Text”, “URL”, oder “Werbetreibender” hinaus und bieten auch außergewöhnliche Kriterien wie “Affiliate-Netzwerk” oder “verwendete Landing-Page Technologie”. Auch die Kommentare unter Social-Media-Posts können betrachtet werden. 

Wie man sich vorstellen kann, ist AdSpy also ein extrem mächtiges Tool, vor allem auch gegenüber der Facebook-Bibliothek. Das haben natürlich auch die Entwickler erkannt – und lassen sich dementsprechend bezahlen. Mindestens $149 werden pro Monat fällig. Wer das Tool aber richtig anzuwenden weiß, der kann ihm ein Vielfaches dessen an Mehrwert entlocken.

DropiSpy

DropiSpy ist ein weiteres Tool, das Werbeanzeigen mit Fokus auf Dropshipping auswertet. Es bietet ebenfalls ein ansprechendes GUI und viele (wenn auch nicht alle) der Features von AdSpy.

Vieles dreht sich vor Allem um das Finden sogenannter “Winning Products”. Dazu können auch sämtliche im Internet verfügbaren Dropshipping-Stores analysiert werden, das Tool beschränkt sich also nicht rein auf Facebook-Werbung im engeren Sinne.

Ein großer Vorteil von DropiSpy ist die Möglichkeit einer kostenlosen Mitgliedschaft – auch wenn diese viele Features ausschließt. Wer das Programm vollumfänglich nutzen möchte, muss dafür 29,90 € im Monat bezahlen, was aber immer noch deutlich günstiger ist als etwa AdSpy. 

BigSpy

Eine weitere Alternative zur Facebook Werbebibliothek findet sich im Tool “BigSpy”. Wobei BigSpy eigentlich viel mehr als eine reine Facebook-Alternative ist.

Ein wichtiges Merkmal ist nämlich, dass dort auch Werbeanzeigen von Google, Pinterest, Twitter, Yahoo und vielen mehr zu finden sind – es wird also mehr oder weniger das gesamte (relevante) Internet abgedeckt. Das führt dazu, dass die Datenbank von BigSpy laut eigener Aussage über eine Milliarde Anzeigen umfasst. 

Ein weiteres BigSpy-Feature ist die Möglichkeit, Werbeanzeigen zu “tracken” und zu sehen, was von anderen Nutzern häufig getrackt wird. Dadurch können Trends im Werbegeschäft frühzeitig erkannt werden. 

Ein weiterer Vorteil mit dem BigSpy wirbt ist die kostenlose Nutzbarkeit des Tools. Wer die Website durchstöbert, dem wird aber schnell klar, dass das nur die halbe Miete ist. Der kostenlose Plan bietet nur Zugriff auf Facebook-Werbung, und das auch nur limitiert.

Wer die Möglichkeiten von AdSpy komplett ausschöpfen will (also eigentlich jeder, der professionell im Werbegeschäft tätig ist), der muss sich auf monatliche Ausgaben von mindestens $99 gefasst machen.

PowerAdSpy

Das Tool “PowerAdSpy” ist ebenfalls eine Bibliothek, die nicht ausschließlich über Facebook-Werbung verfügt, sondern auch Anzeigen von Google, Reddit und vielen weiteren Unternehmen beinhaltet.

Ein Blick auf PowerAdSpy´s Website verrät, wo dabei der Fokus liegt: “Gewinner”-Anzeigen zu finden, diese zu kopieren und so selbst bessere Ergebnisse zu erzielen. Dazu verfügt natürlich auch dieses Programm über zahlreiche Filter und Einstellmöglichkeiten.

Wie bei allen anderen Tools auch wird für die vernünftige Nutzung von PowerAdSpy eine Gebühr fällig. Zwar gibt es einen “Free Plan”, dieser ist aber lediglich eine zehntägige Probeversion. Die anderen Optionen sind fein abgestuft und bewegen sich zwischen $49 und $349 pro Monat – vor allem die höherpreisigen davon unterscheiden sich aber ausschließlich in der Verfügbarkeit verschiedener Werbenetzwerke, sodass für jeden Bedarf und jedes Budget etwas dabei sein sollte. 

Fazit

Wie man sieht gibt es zahlreiche Alternativen zur Facebook ads library. Jede davon hat ihre Stärken und Schwächen, doch sie sind allesamt besser als das, was Facebook zu bieten hat. Sie eignen sich für professionelle Werbeanalyse, während der eigentliche Platzhirsch eher eine interessante Spielerei ist.

Zwar ist die Facebook-Werbebibliothek kostenlos, allerdings rechtfertigt der Mehrwert, der bei den Alternativen vor allem durch deren vielfältige Suchmöglichkeiten entsteht, den entstehenden Aufpreis allemal. 

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