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Shopify Print on Demand – Mit diesen Tools gehts!

E-Commerce, oder zu Deutsch Online-Handel, ist vielleicht das Geschäft unserer Zeit schlechthin: Leichter Einstieg, ortsunabhängiges Arbeiten, eine große Zahl potentieller Kunden und vieles mehr. Kein Wunder also, dass so mancher auf den Zug aufspringt und sich mithilfe von Anbietern wie Shopify an einen eigenen Online-Shop wagt.

Shopify Print on Demand – Mit diesen Tools gehts!

Doch so glorreich und vielversprechend das Prinzip klingt, so schwingt wie bei jeder Unternehmung ein finanzielles Risiko mit – insbesondere dann, wenn man in großem Stil Waren einkauft und auf ihnen sitzen bleibt, weil die Idee doch nicht ganz so funktioniert wie man sich das vorgestellt hat.

Was ist Print on Demand?

Die Lösung für dieses Problem nennt sich Print on Demand, ein Prinzip, das sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Angewendet wird es vor allem in Bereichen wie dem Design von Textilien, Alltagsgegenständen oder bei Werbe- und Fanartikeln. Doch worum genau geht es dabei?

Im Grunde steckt die Lösung schon im Namen selbst: Das Produkt (wie z.B. ein T-Shirt) liegt in “blanker” Form vor und wird erst “on Demand”, also nach einer Bestellung, mit dem vorgesehenen Design bedruckt. Auf diese Weise entfällt die Notwendigkeit, große Mengen des Produkts vorrätig zu haben – und damit sinkt auch das finanzielle Risiko.

Selbstverständlich steckt nun nicht plötzlich hinter jedem Shopify-Store eine eigene Druckerei; vielmehr gibt es verschiedene Anbieter, die nicht nur den Druck, sondern auch den Versand übernehmen und die meist eine direkte Schnittstelle für Shopify-Stores anbieten. Auf diese Weise ist es möglich, fast vollständig automatisierte Shops aufzubauen, deren finanzielles Risiko gegen Null geht – denn man bezahlt den Druckanbieter erst, wenn auch tatsächlich eine Bestellung für das betreffende Produkt vorliegt.

Die besten Anbieter

Viele dieser Anbieter verfügen, wie gesagt, über direkte Schnittstellen zu Shopify, die das Print On Demand Erlebnis völlig automatisch ablaufen lassen: Der Kunde bestellt, die Druckerei erhält den Auftrag, führt ihn aus und versendet das fertige Produkt. Diese hilfreichen Schnittstellen gibt es meist sowohl als App, als auch als einfache “Verlinkung” zwischen den Websites. Im Folgenden soll es aber primär um die besten und beliebtesten Apps für Shopiy Print-On-Demand gehen.

Printful

Printful ist wohl der bekannteste unter den vorgestellten Druckanbietern – und das zurecht, denn das Unternehmen verfügt über ein rundum solides Angebot. 

Mehr als 200 Produkte unterschiedlichster Art (wie z.B. Hoodies, Tassen, Rucksäcke, uvm.), verschiedenste Druckverfahren und eine Ausführung komplett unter dem jeweiligen Markennamen sprechen für sich.

Dazu kommen nützliche Features wie ein integrierter Modellgenerator, anhand dessen man erkennen kann, wie das Produkt am Ende aussieht, sowie die Möglichkeit, Sticker und Paketbeigaben hinzuzufügen und so seine Print-On-Demand Marke noch bekannter zu machen.

Auch preislich ist Printful solide unterwegs. Die Nutzung an sich ist kostenlos, man bezahlt nur für Extras wie Paketbeigaben sowie natürlich die Herstellungs- und Versandkosten – welche durchaus in einem vernünftigen Rahmen liegen.

Printify

Auch Printify ist als Print On Demand Anbieter für Shopify und andere Plattformen gefragt und geschätzt. Dabei ist das Prinzip aber etwas anders als bei Printful.

Printify ist im Wesentlichen ein Marktplatz, auf dem man Druckpartner aus der ganzen Welt finden und beauftragen kann. Auf diese Weise erreicht man kürzere Lieferzeiten in weiter entfernten Orten dieser Erde, da man einfach auf lokale Print-Unternehmen zurückgreifen kann. Dadurch unterscheiden sich natürlich je nach Produkt auch die Versandkosten – sowohl positiv, als auch negativ.

Des Weiteren verfügt Printify über mehr als 250 verschiedenster Produkte sowie ebenfalls einen integrierten Modellgenerator.

In puncto Preis bietet Printify drei Optionen: Standard, Premium und Enterprise. Der Standard-Plan bietet eigentlich schon alle Funktionen, die man für einen (bzw. bis zu fünf) Shopify Print On Demand Stores braucht – und er ist kostenlos. 

Im Premium-Plan sind dann für 29$ monatlich bis zu 10 Stores drin, zusätzlich erhält man 20% Rabatt auf alle Bestellungen. Das ist durchaus lohnenswert, insbesondere wenn man bereits einiges an Umsatz macht.

Im Enterprise-Plan sind dann unendlich viele Stores möglich und man erhält zusätzlich zu allen Premium-Features bevorzugten Support – Preis auf Anfrage.

Teelaunch

Teelaunch ist eine der ältesten und zugleich günstigsten, beginnerfreundlichsten Print On Demand Apps. Das Angebot umfasst nicht ganz so viele Produkte, beinhaltet dafür aber auch Druck-Exoten wie etwa Bluetooth-Boxen.

Des Weiteren gibt es die Möglichkeit, hervorragende Modellfotos zu erstellen, die auch für Social-Media geeignet sind. Außerdem verfügt Teelaunch über eine Personalisierungsfunktion, bei der Kunden etwa ihren Namen auf ein Produkt drucken können.

Die Nutzung von Teelaunch ist kostenfrei, man zahlt, wie bei anderen Anbietern auch, nur für Produkt- und Versandkosten. Diese sind hier besonders niedrig und so perfekt geeignet für jeden, dessen Shopify Print On Demand Store gerade erst in den Startlöchern steht.

teeinblue

Teeinblue nimmt unter allen Apps eine Sonderposition ein; es handelt sich nämlich nicht um einen Druckanbieter, sondern um ein Personalisierungstool.

Kurz gesagt kann man damit Designs kreieren, die der Kunde im Shopify-Store personalisieren kann – etwa mit unterschiedlichen Texten, Designfarben oder Bildern. Dies kann sehr nützlich sein, vor allem da personalisierte Produkte immer mehr an Beliebtheit gewinnen.

Damit die fertigen Designs dann auch gedruckt werden können, bietet teeinblue Schnittstellen zu unterschiedlichen Druckanbietern wie etwa Printful an.

Preislich gesehen gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, von kostenlos bis zu mehreren hundert Euro monatlich. Dabei gilt aber: Je geringer der Abo-Preis, desto höher die Verkaufsgebühr, die teeinblue pro verkauftem Produkt erhebt.

Fazit

Shopify Print On Demand ist eine der aktuell heißesten Geschäftsmöglichkeiten – auch, weil die Eintrittsschwelle und das Risiko sehr niedrig sind. Kein Wunder also, dass sich ein riesiger Markt an Printanbietern entwickelt hat, aus dem die genannten Apps nur ein winziger Ausschnitt sind.

Und obwohl all diese Anbieter oberflächlich erst einmal dasselbe tun, gibt es bei genauerem Hinsehen doch gewaltige Unterschiede, die man als angehender Shop-Betreiber genau abwägen sollte – denn es finden sich sowohl Lösungen, die besser für Beginner geeignet sind, als auch solche, die man eher als Experte in Anspruch nehmen sollte. 

Wer sich also vorstellen kann, Print On Demand Apps in seinen Shopify-Store zu integrieren, dem sei dieser Artikel eine erste Orientierung und Basis für weitergehende Recherche.

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