Internetagentur aus Kiel
Von der Konzeption über das Design, bis hin zur Programmierung setzen wir Ihr Ziel im Bereich Web um.

Eigene Website in 2021 erstellen – Kompletter Guide

Egal ob als Selbstständiger im Einzelhandel, Restaurantbesitzer, Immobilienmakler oder Blogger: Eine eigene Website zu führen, ermöglicht Ihnen im 21. Jahrhundert, unvorstellbar große Aufmerksamkeit für Ihre Inhalte, Leistungen oder Erfahrungen zu bekommen.

Eigene Website in 2021 erstellen – Kompletter Guide

Aktuell gibt es ca. 1,8 Milliarden Websites im World Wide Web. Eine Website zu haben, ist also längst kein Alleinstellungsmerkmal mehr, vielmehr ist es heutzutage ein absolutes Must-have für alle, die wertvollen Content zu bieten haben und diesen an viele und – vor allem – an die richtigen Menschen bringen wollen.

Obwohl es so viele Websites gibt, ist es dennoch unbedingt zu empfehlen, die eigene Online-Präsenz effektiv und durchdacht zu erstellen.

So können Sie sicherstellen, dass Sie nichts überstürzen, um möglichst schnell eine Website zu haben. 

Zudem können Sie nur mit Planung und Akribie eine einzigartige Homepage schaffen, die langfristig funktioniert und Sie von Ihrer Konkurrenz abhebt.

Ein weiterer positiver Aspekt, wenn Sie eine Website erstellen wollen: Dank der rasanten Entwicklung der Digitalisierung gibt es eine große Auswahl an Optionen, um auch mit keinerlei Programmierkenntnissen eine tolle Website zu kreieren.

Auch müssen Sie nicht zwangsläufig auf einen teuren Software-Entwickler zurückgreifen, stattdessen können Sie Ihre Website auch einfach selbst bauen.

Es gibt also keine technischen Voraussetzungen und Sie benötigen auch kein gigantisches Budget. Einzig Geduld und Lernbereitschaft sind hier gefragt.

Lesen Sie in diesem Guide eine ausführliche Anleitung, wie Sie im Jahr 2021 Ihre perfekte Website erstellen.

Der Leitfaden erklärt Ihnen anschaulich,

  • wie Sie die Erstellung Ihrer Website planen
  • wie eine moderne Website aufgebaut ist
  • wie Sie günstig und simpel Ihre Website erstellen

Wenn Sie diese Anleitung gelesen haben und anschließend umsetzen, werden Sie schon bald viel Spaß mit Ihrer eigenen Website haben!

1. Planung

Wie bei den meisten anderen Projekten auch, ist der erste Schritt die Planung.

Eine präzise und sorgfältige Planung Ihrer Website sorgt dafür, dass Sie alle wichtigen Punkte bedenken, nichts vergessen und letztlich zu der Website kommen, die Sie sich wünschen.

Die hierbei wichtigsten Planungsthemen sind die Website-ZieleKonkurrenzanalyse sowie die Budget- und Zeitplanung.

Website-Ziele

Der wohl wichtigste Punkt der Planung sind die Ziele, die Sie mit Ihrer Website verfolgen.

Je nachdem, wie Sie diese festlegen, wird sich die finale Ausgestaltung Ihrer Website deutlich voneinander unterscheiden.

Es ist also von großer Bedeutung, genau zu wissen, welche Erfolge und Vorteile Sie sich von Ihrer Homepage wünschen, und in welchem Zeitraum diese geschehen sollen.

Die folgenden Beispiele sind übliche Ziele, die Website-Betreiber mit Ihrer Online-Präsenz verbinden:

Kundengewinnung

Als Restaurantbesitzer ergibt es Sinn, eine ansprechende Website zu führen.

Mit einem passenden Design, verlockenden Essensbildern und einer eingebauten Speisekarte können potenzielle Kunden dazu verleitet werden, Ihr Lokal auszuprobieren.

Lesergewinnung (Traffic)

Wenn Sie einen Blog führen möchten, auf dem Sie regelmäßig Artikel veröffentlichen, dann lautet das Ziel höchstwahrscheinlich Lesergewinnung.

Je mehr Traffic (Besucher auf der Website) Sie bekommen, desto mehr Menschen lesen Ihre Beiträge.

Später gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, um den Blog zu monetarisieren. Darunter Google-Ads, Affiliate-Marketing und viele mehr.

Direktverkäufe (Online-Shop)

Haben Sie es sich zum Ziel gesetzt, direkt Verkäufe und folglich Umsatz zu generieren, ist ein Online-Shop der richtige Webauftritt für Sie.

Repräsentanz

Wenn keines der Ziele auf Sie zutrifft, und Sie eine Website möchten, um mit der Zeit zu gehen und im Web vertreten zu sein, ist auch das ein veritables Ziel.

Eine Repräsentanz, beispielsweise für Einzelhandelsunternehmen, die keinen Online-Shop anbieten, kann langfristig auch zahlreiche Vorteile bieten.

Es steigert Ihren Bekanntheitsgrad, Sie bekommen eine größere Aufmerksamkeit und in der Folge kurbelt dies auch die Kundschaft an.

Sobald Sie sich über Ihre Ziele im Klaren sind, können Sie dies als Fundament für den anschließenden Aufbau und die weitere Planung Ihrer Website verwenden.

Zielgruppenanalyse

Die Analyse der Zielgruppe ist ein weiterer Schritt, der für die Erstellung einer erfolgreichen Website nicht zu vernachlässigen ist.

Haben Sie Ihre Zielgruppe noch nicht klar definiert, gibt es einige Merkmale, die Sie zur Zielgruppen-Erschließung verwenden können.

Grundsätzlich gibt es demografische, sozioökonomische, psychografische und Kaufverhalten-bezogene Merkmale.

  • Demografisch: Alter, Geschlecht, Familienstand, Wohnort, Haushaltsgröße
  • Sozioökonomisch: Bildungsstand, Beruf, Einkommen
  • Psychografisch: Motivation, Wünsche, Meinungen
  • Kaufverhalten: Preissensibilität, Zufriedenheit, Mediennutzung

Entsprechend der Art Ihres Betriebes oder Ihres bereits vorhandenen Wissens können Sie natürlich auch Ihre persönlichen Erfahrungen mit einfließen lassen.

Wenn Sie Ihre Zielgruppe bereits kennen oder nun definiert haben, können Sie diese Erkenntnisse nutzen, um Ihre Website optimal zu gestalten und auszurichten.

Stellt sich heraus, dass Ihre Zielgruppe sehr jung ist und nah an den digitalen Trends lebt, ist vermutlich ein modernes und minimalistisches Design empfehlenswert, das den aktuellen Designstandards entspricht. Außerdem ist dann ein lockeres und persönliches Wording passender, das die emotionale Seite der Website-Besucher anspricht.

Liegt die Zielgruppe dagegen in älteren Personengruppen, die viel Wert auf die Informationsfülle legt, ist wahrscheinlich ein professioneller und seriöser Ton zielführender.

Mit einer sorgfältigen Zielgruppenanalyse und der konsequenten Umsetzung der herausgefundenen Daten machen Sie einen großen Schritt in Richtung Ihrer Website.

Konkurrenzanalyse

Wie bei der Konzeption einer Marketingstrategie, ist es auch bei der Erstellung der Website ratsam, Ihre Wettbewerber im Blick zu haben.

Suchen Sie im Netz nach lokalen Mitstreitern, Branchen-internen Mitbewerbern und weiteren Konkurrenten, die ähnliche Ziele und Zielgruppen haben wie Sie.

Wenn Sie einen engen Kreis aus den wichtigsten Konkurrenten gefunden haben, stellen Sie eine Liste der Website-Elemente auf, die Ihrer Meinung nach sehr gelungen sind.

Im Anschluss fokussieren Sie sich auf die Punkte, wo noch Verbesserungspotenzial besteht.

Wichtige Analysefaktoren sind:

Design

Nutzt der Konkurrent eher ein modernes, minimalistisches Design? Oder setzt er auf ein extravagantes, komplexes Erscheinungsbild?

Wording

Wie wird der Website-Besucher angesprochen? Ist ein persönlicher, herzlicher Ton oder ist das Wording professionell und seriös?

User Experience

Wie wohl fühlen Sie sich auf der Website? Wird der Besucher durch die Website geführt und macht es Spaß, dort zu Verweilen?

Nach der Analyse dieser Faktoren haben Sie eine perfekte Ausgangsposition für die Erstellung Ihrer Website.

Die Punkte, die Ihre Konkurrenz bereits gut umsetzt, können Sie übernehmen, Ihren individuellen Touch hinzufügen und Schritt für Schritt perfektionieren.

Dort, wo Ihre Mitbewerber noch Federn lassen, können Sie mit Ihren eigenen kreativen Ideen ansetzen, um bessere Methoden zu entwickeln.

Nun haben Sie eine sehr gute Position, aus der Sie eine einzigartige Website bauen können, die nicht nur mit der Konkurrenz Schritt hält, sondern Sie sogar deutlich davon abhebt.

2. Der richtige Aufbau Ihrer Website

Auch wenn es grundsätzlich unterschiedliche Website-Formate gibt, wie Blogs, Onlineshops und viele andere, so dürfen einige Elemente bei einer Website trotzdem niemals fehlen.

Website-Basics für Sicherheit und Erfolg

Über uns

Die „Über uns“-Seite ist Ihnen bestimmt schon häufig ins Auge gesprungen, wenn Sie im Netz unterwegs waren und unterschiedliche Websites durchforstet haben.

Fast jede Website hat diesen Bereich – und zwar völlig zurecht.

Die Über-uns-Seite wird dazu genutzt, um Ihren Besuchern persönliche oder emotionale Informationen zu Ihrem Werdegang, dem Ziel Ihrer Website, Ihrer Unternehmensphilosophie zu geben.

Mit einem kompakten Artikel über sich selbst können Sie Ihren Nutzern Informationen dazu geben,

  • wie Sie gestartet haben
  • was Sie und Ihre Marke/Ihr Unternehmen/Ihr Projekt einzigartig macht
  • welche Werte Sie vertreten
  • warum Kunden/Nutzer/Leser sich für Sie entscheiden sollten

Die Über-uns-Seite ist also ein perfekter Ort auf Ihrer Website, um eine Beziehung zu Ihren Nutzern aufzubauen und damit den Grundstein für ein langfristiges Verhältnis zu legen.

Auch aus diesen Gründen sollten Sie auf keinen Fall darauf verzichten, eine eigene Über-uns-Seite anzulegen:

Neue Nutzer anziehen und binden

Im Durchschnitt besuchen mehr Menschen die Über-uns-Seite als jede andere Seite auf Ihrer Website.

Das liegt an der Neugier der Menschen, die dafür sorgt, dass diese sich nicht nur für Ihre Produkte und Leistungen interessieren, sondern auch für Ihre Geschichte, emotionalen Beweggründe und Ihre Marke selbst.

Eine gut verfasste Über-uns-Seite deckt alle dieser drei Faktoren ab, so dass Sie die Neugier von neuen Nutzern befriedigen und zugleich einen guten Start ermöglichen.

Zeigen Sie, warum Sie einzigartig sind

Egal ob Sie eine private Seite oder eine kommerzielle Website führen, Ihre Website so wie auch Sie persönlich soll einzigartig sein und exakt Ihre Philosophie ausstrahlen.

Auf der Über-uns-Seite haben Sie die ideale Gelegenheit, Ihre einzigartige Geschichte oder Ziele zu teilen. 

Damit sagen Sie einerseits aus, was Sie von den anderen unterscheidet und können zudem eine Bindung zu Ihren Nutzern knüpfen, wenn diese sich mit Ihnen identifizieren können.

Impressum

Der nächste essenzielle Bestandteil Ihrer Website ist das Impressum.

Jede deutsche geschäftsmäßige Website benötigt eine Seite mit Impressum aus rechtlichen Gründen.

Daher empfiehlt es sich immer, eine Impressumsseite mit rechtsgültigem Impressum anzulegen.

Was muss alles ins Impressum rein?

Die Pflichtangaben des Impressums umfassen:

  • Vor- und Nachname des Seitenbetreibers
  • Anschrift des Seitenbetreibers
  • Kontaktdaten des Seitenbetreibers (E-Mail, Telefon)
  • Rechtsform (bei Unternehmen)
So erstellen Sie ein sicheres Impressum

Für die Erstellung eines rechtskonformen Impressums können Sie einen kostenlosen Online-Generator verwenden.

Dieser fragt einige Informationen ab und stellt Ihnen im Anschluss Ihr individuelles Impressum zur Verfügung.

Eine bekannte Seite hierfür ist zum Beispiel eRecht24.

Wo und wie soll das Impressum eingebunden werden?

Weiterhin ist zu beachten, das Impressum auf der Website „leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar“ zu machen.

So lautet die Vorgabe von rechtlicher Seite.

Die gängigste Methode hierfür ist, die Impressumsseite als separate Unterseite (nicht als Pop-up-Fenster) anzulegen und in den Footer der Website zu einzubinden.

Damit ist sie stets erreichbar und klar gekennzeichnet.

Datenschutzerklärung

Die Datenschutzerklärung ist ein leidiges Thema für jeden Website-Betreiber: Vor allem seit der Einführung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die seit Mai 2018 von jeder EU-Website anzuwenden ist.

Die DSGVO regelt den Umgang von Websites mit personenbezogenen Nutzerdaten.

Brauche ich eine Datenschutzerklärung?

Eine Datenschutzerklärung benötigt jede Website, die personenbezogene Nutzerdaten erhebt oder verarbeitet.

Selbst wenn Sie nur eine private Seite für Ihre Freunde oder Familie betreiben, bei der Sie weder Kontaktformulare, Social-Media-Plugins oder andere Trackingdienste verwenden, benötigen Sie eine Datenschutzerklärung.

Es kann nämlich der Fall sein, dass der Server, über den Ihre Website gehostet wird, in Hintergrundprozessen solche Daten von Website-Besuchern erhebt.

Daher muss Ihre Homepage in jedem Fall eine rechtsgültige Datenschutzerklärung enthalten, so dass Ihre Website sicher ist und den aktuellen Normen entspricht.

So erstellen Sie eine sichere Datenschutzerklärung

Für die Erstellung einer DSGVO-konformen Datenschutzerklärung empfiehlt sich wie beim Impressum ein kostenloser Online-Generator.

Mithilfe von eRecht24 können Sie auch Ihre notwendige Datenschutzerklärung in wenigen Minuten erstellen.

Dafür müssen Sie nur einige Daten zum Zweck Ihrer Website und Ihren angewandten Trackingmethoden wählen.

Die Datenschutzerklärung wird Ihnen dann als PDF per Mail geschickt.

Sie sollten auch für die Datenschutzerklärung eine gesonderte Unterseite erstellen, die Sie anschließend in den Footer Ihrer Website integrieren, damit sie immer sichtbar und von jeder Seite aus erreichbar ist.

Cookie-Banner

Die Cookie-Speicherung ist seit Mitte 2020 nicht mehr zulässig, indem die Nutzer ein simples Ankreuzkästchen per Opt-out auswählen oder eine Schaltfläche bestätigen, die über die Cookie-Nutzung informiert.

Die Opt-out-Lösung war bis zu einer Neuerung des Europäischen Gerichtshofes der weitverbreitete Standard. Website-Besucher konnten sich hier aus Marketingtools austragen, wurden aber bis dahin schon von den Tracking-Mechanismen einer Website erfasst.

Nun ist das sogenannte Opt-in-Verfahren verpflichtend. Es hat zur Folge, dass eine Website erst dann Daten erheben und Nutzer nachverfolgend darf, sobald diese dazu aktiv Ihr Einverständnis gegeben haben.

Neben dem Opt-in-Verfahren müssen Sie zudem über alle Analyse-, Tracking- und Marketing-Methoden informieren, die Sie auf Ihrer Seite verwenden. 

Cookie-Banner: Opt-in oder Opt-out?

Die Cookie-Speicherung ist seit Mitte 2020 nicht mehr zulässig, indem die Nutzer ein simples Ankreuzkästchen per Opt-out auswählen oder eine Schaltfläche bestätigen, die über die Cookie-Nutzung informiert.

Die Opt-out-Lösung war bis zu einer Neuerung des Europäischen Gerichtshofes der weitverbreitete Standard. Website-Besucher konnten sich hier aus Marketingtools austragen, wurden aber bis dahin schon von den Tracking-Mechanismen einer Website erfasst.

Nun ist das sogenannte Opt-in-Verfahren verpflichtend. Es hat zur Folge, dass eine Website erst dann Daten erheben und Nutzer nachverfolgend darf, sobald diese dazu aktiv Ihr Einverständnis gegeben haben.

Neben dem Opt-in-Verfahren müssen Sie zudem über alle Analyse-, Tracking- und Marketing-Methoden informieren, die Sie auf Ihrer Seite verwenden. 

Das müssen Sie jetzt tun

Damit Sie nicht das Risiko einer Abmahnung eingehen, sollten Sie sich rechtzeitig um einen Cookie-Banner kümmern, der alle Anforderungspunkte des Gesetzes erfüllt:

  • Cookie-Banner-Anzeige beim Öffnen der Seite 
  • Cookie-Banner mit Opt-in-Verfahren 
  • Aktive Einwilligung der Nutzer für sämtliche Marketing- und Analysedienste 
  • Komplette Belehrung und Offenlegung verwendeter Trackingdienste 

Mit einem derartigen Cookie-Banner ist Ihre Website um ein Vielfaches rechtssicherer. 

Wenn Sie Ihre Website nicht eigenhändig programmiert haben bzw. mit einem Software-Entwickler zusammenarbeiten, sondern stattdessen WordPress nutzen, so gibt es viele Cookie-Plugins, die einen geeigneten Banner für Ihre Website bereitstellen.

Kontaktformular

Natürlich gibt es auch noch Website-Elemente außerhalb des rechtlichen Spektrums, die Ihnen zu einem größeren Online-Erfolg verhelfen können.

Eine der populärsten Methoden für eine nahe Nutzerbindung ist das Kontaktformular.

Indem Sie auf Ihrer Website ein Kontaktformular einbinden, geben Sie Ihren Nutzern eine einfache Gelegenheit, sich mit Ihnen zu verbinden.

So können Sie auf persönliche Fragen, Wünsche oder andere Anfragen direkt eingehen.

Für ein Kontaktformular genügt es in der Regel, wenn der Nutzer folgende Pflichtangaben macht:

  • E-Mail-Adresse
  • Name, Vorname
  • (Spezifische) Anfrage

Achten Sie stets darauf, dass Ihre Kontaktform im Einklang mit Ihrer Datenschutzerklärung steht, da an dieser Stelle personenbezogene Daten abgefragt werden.

Wo füge ich die Kontaktformular ein?

Der beste Ort für das Kontaktformular hängt unter anderem davon ab, welche Art von Website Sie betreiben.

Wenn Sie zum Beispiel eine Restaurant-Website führen, kann es durchaus Sinn ergeben, eine eigene Unterseite für das Formular zu machen, über welches die Nutzer direkt einen Tisch in Ihrem Lokal reservieren können.

Sind Sie Immobilienmakler, Grafikdesigner oder eine andere Form von Dienstleister, bietet es sich an, nach jeder Leistungsbeschreibung ein Kontaktformular anzufügen.

Teamseite

Für viele zählt dieser Punkt bereits schon zu den Basics, allerdings entdeckt man immer wieder viele Websites, die bislang noch darauf verzichten, einen Team-Bereich zu erstellen.

Abhängig von dem Projekt und der Art der Website kann es aber sehr sinnvoll sein, eine Unterseite zum Team zu führen.

Dort können Sie z. B. die Mitarbeiter vorstellen, die auch mit Ihren Nutzern interagieren würden, sobald diese zu Kunden werden.

Indem Sie bereits auf Ihrer Website eine derart persönliche Interaktion ermöglichen, errichten Sie einerseits ein gutes Fundament für eine langfristige Kundenbeziehung.

Zudem schaffen Sie Vertrauen und wirken bei der Wahl der richtigen Darstellung seriöser bzw. einladender. 

Halten Sie sich für eine zielführende Team-Seite an folgende Grundpfeiler:

Authentizität

Wichtig ist es, unbedingt authentisch zu bleiben. Stellen Sie daher freundliche, aber dennoch professionelle Bilder in der natürlichen Arbeitsumgebung der einzelnen Teammitglieder dar.

Persönlichkeit

Es lohnt sich, mit einem kurzen Beschreibungstext die persönlichen Faktoren hervorzuheben, die jeden Mitarbeiter einzigartig machen. Erzählen Sie eine Geschichte, eine lustige Anekdote oder von einem interessanten Vorfall.

Kompetenz

Ein weiterer entscheidender Faktor ist das Ausstrahlen Kompetenz: Stellen Sie in knapper Form dar, was den ausgewählten Mitarbeiter ausmacht, wie er Ihre Kunden bereichert und welche Kompetenzen er hat.

Bildergalerie

Eine Bildergalerie ist eine tolle Möglichkeit, um neben Texten auch visuelle Eindrücke auf Ihrer Website zu vermitteln.

Auf diese Weise sprechen Sie mehr Ihrer Website-Besucher gezielter an.

Insbesondere für Gastronomie-Websites, aber auch für viele andere Webauftritte ist es daher eine extrem wirksame Methode zur Kundengewinnung oder Darstellung der Kompetenz (Fotografen), verlockende, qualitative Bilder in einer Galerie darzustellen.

Blog

Mehr Traffic, verbesserte User Experience: Mit einem Blog können Sie genau das erreichen.

Einen Blog auf der Website zu führen, ist zwar zeitaufwendig, hat aber auch zahlreiche Vorteile, die Ihre Website nachhaltig bereichern.

Persönliche Kommunikation mit Ihren Kunden und Nutzern

Neben der Professionalität, die Sie auf der Website ausstrahlen, bietet ein Blog eine einzigartige Möglichkeit zum Interagieren mit Ihren Kunden.

Der Blog ist eine Plattform, auf der Sie ideal Unternehmensänderungen, Trends, neue Produkte oder Leistungen oder andere Neuigkeiten ankündigen und besprechen können.

Der Konkurrenz einen Schritt voraus

Wenn Sie Ihren Blog mit Konstanz führen und regelmäßig neue Beiträge veröffentlichen, müssen Sie auch dementsprechend recherchieren und Ihr Wissen auffrischen.

Der Blog ist also eine super Methode, um auf dem neuesten Stand zu bleiben, Trends zu verfolgen und die Konkurrenz im Blick zu behalten, während Sie Ihren Nutzern gleichzeitig wertvolle Inhalte präsentieren.

Mehr Aufmerksamkeit für Ihre Marke

Jeder Ihrer Beiträge ist eine neue Seite, die von Google indexiert und sichtbar gemacht wird.

Mit jedem Blog-Artikel erhöht sich also die Wahrscheinlichkeit, dass ein Nutzer auf Ihre Website kommt.

Bei einem langfristig geführten Blog, der sowohl quantitativ als auch qualitativ überzeugt, können Sie so eine beträchtliche Trafficzahl generieren.

Diesen neu gewonnenen Traffic können Sie dann gegebenenfalls umleiten, um zum Beispiel Ihre Leistungen und Produkte zu bewerben.

Eine Teamseite, Bildergalerie und ein Blog können Ihre Website sinnvoll erweitern und für eine größere Nutzerbindung, Aufmerksamkeit und verbesserte User Experience sorgen.

Letztlich hängt es natürlich auch von Ihren Kapazitäten und Erwartungen an Ihre Online-Präsenz ab, wie und ob Sie solche zusätzlichen Elemente in Ihre Website einbinden möchten.

3. Umsetzung

Sie haben jetzt gelernt, wie Sie Ihr Website-Projekt richtig planen, welche Faktoren hierfür maßgeblich sind und was zum grundlegenden Aufbau einer jeden Website gehört.

Wenn Sie diese Schritte abgeschlossen haben und Ihnen nun ein klares Konzept vorliegt, sind Sie Ihrem Webauftritt bereits ein ganzes Stück näher gekommen.

Auf die Planung folgt jetzt schließlich die Umsetzung. Damit Sie Ihre Website bald veröffentlichen, bedarf es einer für Sie passenden und effizienten Umsetzungsmethode.

In diesem Abschnitt erklären wir Ihnen,

  • welche Methoden es für die Erstellung einer Website gibt
  • welche Rolle der Umfang des Projekts spielt
  • wie die unterschiedlichen Wege im Detail aussehen
  • was die beste Wahl für Ihre Website ist

Grundsätzlich gibt es 3 verschiedene Wege zu einer Website:

  • Contentmanagement-System (WordPress)
  • Baukasten (Wix)
  • Selbst programmiert (HTML, CSS; JavaScript)

Jede dieser Herangehensweisen hat verschiedene Vor- und Nachteile.

Zuallererst kommt es darauf an, welchen Umfang Ihr Projekt haben soll. Soll es eine kleine, einfache Website werden oder ein Webauftritt mit großem Funktionsumfang, komplexem Aufbau und ständigen Upgrades?

Dies ist für die Wahl der richtigen Umsetzung entscheidend:

Einfache Websites

Für einfache Websites wie Repräsentanzen, Blogs oder Portfolioseiten eignen sich sowohl Baukästen als auch das CMS WordPress. Sie profitieren von den einfachen Abläufen und den auf Laien ausgerichteten Systemen, die keine Programmierfähigkeiten erfordern.

Moderate–schwierige Websites

Wenn Sie mehr Freiheiten wollen, aber nicht selber programmieren oder einen kostspieligen Entwickler hinzuziehen können, ist Ihnen CMS WordPress zu empfehlen.

Dank der nutzerfreundlichen Funktionsweise ist es mit WordPress möglich, schnell und unkompliziert eine einfache Website zu erstellen.

Da es mittlerweile eine der beliebtesten Techniken zur Website-Erstellung ist, gibt es in WordPress zahlreiche Themes, Plugins und Erweiterungen, die auch die Realisierung von anspruchsvolleren Projekten zulassen.

Sehr schwierige, komplexe Websites

Für langfristige und komplexe Projekte, die stetiger Wartung, Updates und Upgrades bedürfen, ist ein erfahrener Software-Entwickler die beste Wahl.

Wenn Sie bereits viele Projekte mit WordPress umgesetzt und Erfahrungen gesammelt haben, könnten Sie theoretisch auch so ein komplexes Projekt realisieren.

Bei einem enorm großen Umfang stoßen Laien allerdings schnell an Ihre Grenzen.

Mit seinen Erfahrungswerten und Fähigkeiten bietet ein Software-Entwickler Ihnen alles, was Sie für eine groß angelegte Web-Präsenz benötigen.

WordPress

Von den bisher genannten Vorgehensweisen ist WordPress die beliebteste.

Das CMS überzeugt bereits seit Längerem mit seiner Einfachheit und Effizienz. So sind ca. 32 % aller Websites der Welt mit WordPress erstellt worden.

Ein Contentmanagement-System wie WP ist schlicht eine Software, die Ihnen die Erstellung und Verwaltung von Inhalten (engl. Content) ermöglicht.

Mit WordPress Ihre perfekte Website erstellen – die Installation

Wenn Sie bereits einen Hosting-Anbieter haben, sollten Sie sich darüber informieren, ob dieser Ihnen die WordPress-Installation ermöglicht.

Die meisten Hosting-Firmen sind mittlerweile auch auf WordPress spezialisiert und bieten somit eine vereinfachte Installation direkt über die Hosting-Seite an.

Diese führt Sie zumeist sehr anschaulich durch den Installationsprozess, wobei sich dieser natürlich von Hosting zu Hosting geringfügig unterscheiden kann.

Der Vorteil ist, dass Sie Ihre Website umgehend mit Ihrem Hosting verknüpft haben.

Wenn Sie die Installation zunächst manuell durchführen wollen, funktioniert das mit einem FTP-Client. Dieser Weg ist allerdings etwas komplizierter, weshalb Sie es immer über Ihren Hoster abwickeln sollten.

Die Oberfläche von WordPress

Sobald Sie diesen Prozess abgeschlossen haben, haben Sie Zugriff auf die Oberfläche von WordPress.

In Ihrem Dashboard erhalten Sie übersichtlich Informationen zum Zustand Ihrer Seite, letzten Aktivitäten, installierten Plugins und vielen weiteren nützlichen Website-Elementen.

In der linken Seitenspalte sehen Sie alle Unterpunkte, die für die Gestaltung und Verwaltung Ihrer Website relevant sind.

Diese sind zumeist selbsterklärend, wie zum Beispiel der Punkt Beiträge: Hier sehen Sie alle Blog-typischen Beiträge in einer Übersicht, können diese Bearbeiten, Löschen oder neue Artikel Hinzufügen.

Ihre WordPress-Website gestalten

Eine der wichtigsten Einstellungen ist das Design. Über den Punkt Design kommen Sie zu den Gestaltungsoptionen für Ihre Website.

Die visuelle Umsetzung funktioniert bei WordPress mittels sogenannter Themes.

Diese dienen als Vorlagen und liegen bereits als Designlayouts vor, die Sie im Anschluss individualisieren und gemäß Ihrer Bedürfnisse anpassen können. Themes bieten auch integrierte Funktionen, die sich von Vorlage zu Vorlage unterscheiden.

Über die Navigation Design —> Themes —> Theme hinzufügen, gelangen Sie zur Theme-Bibliothek.

Dort können Sie eine Vielzahl von Themes durchstöbern und nach einer geeigneten Vorlage suchen, die zu Ihren Vorstellungen passt.

Sobald Sie das Theme gefunden haben, das sowohl Ihre Designwünsche erfüllt als auch den benötigten Funktionsumfang bietet, können Sie dieses mit wenigen Klicks aktivieren.

Wenn die kostenlosen Themes für Ihr Vorhaben nicht ausreichen, können Sie auch nach kostenpflichtigen Premium-Themes suchen, diese werden Ihren Ansprüchen sicherlich gerecht, können mitunter aber sehr teuer werden.

Versuchen Sie zuerst also immer, mit einem kostenlosen Theme zu starten. Es gibt endlos viele Vorlagen, so dass Sie auch bei den kostenlosen Themes fündig werden sollten.

In diesem Artikel haben wir für Sie die 10 besten kostenlosen WordPress-Themes herausgesucht.

Nachdem Sie Ihr optimales Theme gefunden haben, können Sie über den Punkt Customizer zusätzliche Anpassungen vornehmen, Farben ändern und viele weitere Spezifikationen festlegen.

Noch mehr Funktionen: WordPress-Plugins

Wenn Sie noch mehr Funktionen benötigen, die über den Standardumfang hinausgehen, werden Sie garantiert bei den Plugins fündig.

Diese erweitern den Funktionsumfang Ihrer Website und sind in der Regel einfach zu aktivieren.

Über den Unterpunkt Plugins in der linken Seitenspalte kommen Sie zur Plugin-Übersicht.

Zunächst werden Ihnen dort alle Plugins aufgelistet, die Sie bereits installiert haben. Mit einem simplen Klick können Sie diese aktivieren, deaktivieren oder löschen.

Drücken Sie in der linken Seitenleiste unter dem Überpunkt Plugins auf Installieren, um zur Bibliothek zu gelangen.

Hier können Sie nach einem Plugin suchen und es im Anschluss mit wenigen Klicks installieren.

Zu jedem Plugin werden Ihnen stets Angaben zu dessen Reputation gemacht.

Hierbei gilt grundsätzlich: Je mehr aktive Installationen und (gute) Bewertungen ein Plugin hat, desto vertrauenswürdiger und besser ist es.

Website-Erstellung mit WordPress: Die Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • Schnell, unkompliziert
  • Keine Programmierkenntnisse notwendig
  • Dank Plugin- und Theme-Vielfalt für (fast) jedes Projekt geeignet
  • Kostenlos (Nur Premiumfunktionen aufpreispflichtig)

Nachteile

  • Für ausgefallene Funktionen teure Premium-Plugins/-Themes notwendig
  • Großer Wartungsaufwand im Verwalten und Updaten von Plugins und Themes
  • Oft langsamer als selbst programmierte Websites

Website-Baukasten

Ein Website-Baukasten ist eine gute Methode, um eine einfache Website zu erstellen.

Sie erfordern keine Programmierfähigkeiten, sind meist sehr unkompliziert aufgebaut und simpel in der Bedienung.

Einer der bekanntesten Baukästen für Websites ist Wix.

Mithilfe dieser Schritt-für-Schritt-Anleitung kreieren und veröffentlichen Sie Ihre Wix-Website.

1. Ein Wix-Konto erstellen

Um eine Website mit Wix zu erstellen, müssen Sie sich zunächst dort registrieren.

Öffnen Sie die Wix-Homepage und wählen Sie Eigene Website Erstellen. Sie werden dann aufgefordert, Ihre E-Mail-Adresse einzugeben und ein Konto zu erstellen.

Nachdem Sie ein paar kurze Fragen zu Ihrer neuen Website beantwortet haben, ist der Anmeldevorgang abgeschlossen.

Als Nächstes werden Sie gefragt, ob Sie eine Website innerhalb des Wix-Editors erstellen oder das Wix ADI-Tool eine Website für Sie entwerfen lassen wollen.

2. Mit der Wix-KI zur perfekten Website

Die Wix Artificial Design Intelligence (ADI) ist ein nützliches Werkzeug und ermöglicht Ihnen einen schnellen Prozess und für Sie angepassten Webauftritt.

Vor allem wenn Sie neu in der Erstellung einer Website sind, ist die Wix ADI eine gute Option für Sie.

Nachdem Sie Jetzt starten gewählt haben, wird Ihnen das Tool einige Fragen zu Ihrem neuen Projekt stellen. 

Stellen Sie sicher, dass Sie sorgfältig die Designoptionen auswählen, die Ihnen am meisten zusagen, da das ADI-Tool eine Website auf der Grundlage Ihrer Antworten entwirft.

Ihre neue Website wird dann im ADI-Editor geöffnet.

Der ADI-Editor ist einfach zu navigieren. Hier sind nur ein paar Hinweise, die Ihnen den Einstieg erleichtern:

Elemente

Klicken Sie auf ein Element, um es anzupassen.

Die Einstellungen für ein ausgewähltes Element erscheinen in der linken Menüleiste, wo Sie dann alle notwendigen Änderungen vornehmen können.

Zu den Optionen gehören das Ändern der Bilder, das Schreiben von Text, das Hinzufügen von Schaltflächen und vieles mehr.

Eine Seite hinzufügen

Wählen Sie Seiten -> Seite hinzufügen in der oberen Menüleiste. Wählen Sie dann aus einer Reihe von neuen Seitentypen und vorgefertigten Seitenvorlagen.

Design

Klicken Sie im oberen Menü auf Design, um das Theme und Layout Ihrer Website zu ändern oder globale Farben, Schriftarten und mehr anzupassen.

3. Wix-Apps für neue Funktionen

Der Wix App Marketplace bietet eine Vielzahl von kostenlosen und Premium-Apps, die Ihrer Website zusätzliche Funktionalität verleihen können.

Um auf den Marktplatz zuzugreifen, klicken Sie auf das Symbol für Apps und durchsuchen Sie dann die Apps, um eine zu finden, die Sie interessiert.

Hier sind nur einige der beliebtesten Apps, die derzeit verfügbar sind:

Online-Shop

Mit dieser App verwandeln Sie Ihre Website in einen Online-Shop.

Wix Events

Mit Wix Events erstellen und verwalten Sie Ihre Veranstaltungen ganz einfach online.

Instagram Feed

Mit der passenden Instagram-App verbinden Sie Ihre Instagram-Bilder- und Videos mit Ihrer Website.

Um eine kostenlose App zu installieren, öffnen Sie die Seite der App und klicken Sie auf Zur Website hinzufügen.

4. Veröffentlichen Sie Ihre Wix-Website

Um Ihre Website öffentlich zugänglich zu machen, müssen Sie sie veröffentlichen.

Klicken Sie dazu im oberen Menü auf Veröffentlichen.

Bevor Wix Ihre Website jedoch veröffentlicht, besteht der letzte Schritt im Prozess darin, eine eigene Subdomain zu erstellen oder eine benutzerdefinierte Domain zu verknüpfen.

Für eine seriöse Website sollten Sie auf jeden Fall Ihren eigenen benutzerdefinierten Domain-Namen verknüpfen, anstatt eine Wix-Subdomain zu verwenden.

Um eine benutzerdefinierte Domain zu verwenden, müssen Sie Ihren Wix-Account auf einen Premium-Plan upgraden.

Sobald Sie das getan haben, können Sie Ihre Website veröffentlichen und Besucher können auf sie unter dem von Ihnen gewählten Domain-Namen zugreifen.

Website-Erstellung mit Baukasten (Wix): Die Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Einfache, schnelle Erstellung mit der WIX-ADI
  • Keine Programmierkenntnisse notwendig
  • Viele Möglichkeiten dank Wix-Apps

Nachteile

  • Schlechteres SEO-Potenzial
  • Geringere Geschwindigkeit (als mit WordPress oder selbst programmiert)
  • Kein Zugriff auf Quellcode für individuelle Anpassungen

Website programmieren

Den Quellcode für die Website selbst zu schreiben und diese manuell anzufertigen, ist ein wesentlich komplizierter Prozess als mittels Baukasten oder WordPress.

Hierfür werden Programmiersprachen wie HTML, CSS und Javascript verwendet, mit denen eine Website aufgebaut, gestaltet und um jede mögliche Funktion erweitert werden kann.

Natürlich gibt es zig Programmiersprachen, die auf bestimmte Bereiche spezialisiert sind und zusammen sämtliche Funktionen und Gestaltungsoptionen ermöglichen.

Anders als bei WordPress oder Wix, werden also keine Plugins bzw. Apps gebraucht, diese werden sozusagen selbst nach individuellen Bedürfnissen programmiert.

Damit hat man die maximale Freiheit, die man mit WordPress oder einem Baukasten wie Wix nicht haben kann.

Dank dieser Freiheiten und des Zugriffs auf den Quellcode fallen auch Themen wie Suchmaschinenoptimierung oder Datenschutz viel leichter, da man direkt an der Quelle eingreifen und optimieren kann.

Daher sind gute, selbst programmierte Websites, die einen sauberen, aufgeräumten Code vorweisen, auch in der Regel signifikant schneller als Baukasten- und WordPress-Seiten.

Website selbst programmiert: Die Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Maximale Freiheit
  • Individuell und einzigartig
  • Hochperformant (Hohe Geschwindigkeit)
  • SEO-stark
  • Beratung durch Software-Entwickler

Nachteile

  • Deutlich höherer Preis als bei WordPress und Baukästen

4. Onlinestellung – welcher Hoster und welche Domain?

Sie haben Ihre Seite erstellt und möchten diese nun veröffentlichen.

Vor der Onlinestellung gilt es aber, einen geeigneten Hoster und eine passende Domain zu finden. Die Domain ist schlichtweg der Name Ihrer Website, über die diese aufgerufen werden kann.

Er ist einmalig und im gesamten Web nur einmal enthalten.

Entsprechend Ihres Projektes gibt es verschiedene Domain-Endungen, die Sie verwenden können: die klassischen sind hierbei .de, .com, .org, .eu.

Inzwischen gibt es aber auch Endungen wie .design, .labs oder .studio.

Welche Domain zu Ihnen passt, hängt von Ihrem Unternehmen, Ihnen persönlich und dem Sinn und Zweck Ihrer Website ab.

Ihre Domain können Sie direkt in Ihrem Hosting-Paket kaufen, um Geld zu sparen.

Sie geben einfach Ihre Wunsch-Domain ein und sehen dann, ob diese noch verfügbar oder bereits vergeben ist. In der Regel kostet eine gewöhnliche Domain nicht mehr als 20 € pro Jahr.

Neben der Domain benötigen Sie zudem ein Webhosting.

Dieses stellt Ihnen einen gewissen Platz (Webspace) für Ihre Website bereit und stellt einen Server zur Verfügung, über den die Seite laufen kann.Achten Sie bei der Wahl Ihres Webhosting-Providers auf folgende Faktoren:

Server-Geschwindigkeit

Dies bezieht sich auf die Geschwindigkeit, mit der Ihre Website geladen wird. Eine langsame Website kann für Benutzer äußerst frustrierend sein und wird wahrscheinlich dazu führen, dass diese Benutzer nicht zurückkehren.

Dies kann sich sowohl schlecht auf Ihr Geschäfts- und Markenimage auswirken und darüber hinaus zu schlechten SEO-Ergebnissen führen.

Erreichbarkeit

Damit Ihre Website jederzeit erreichbar ist, benötigen Sie einen zuverlässigen Webhost, der eine maximale Erreichbarkeit gewährleistet. Eine zu lange Ausfallzeit sorgt bei Nutzern für Frustration und letztlich zum Verlassen Ihrer Website.

Kundenservice

Ein Kundendienst, der Sie als Kunde betreut und schätzt, ist von entscheidender Bedeutung. Sie müssen verfügbar, bereit und willens sein, Probleme schnell und unkompliziert zu lösen.

Serverstandort Deutschland

Ein Serverstandort in Deutschland ist ein Qualitätsmerkmal, das sowohl für Schnelligkeit als auch Zuverlässigkeit sorgt. Wenn Sie eine deutsche Zielgruppe haben, ist es außerdem ein Pluspunkt hinsichtlich Suchmaschinenoptimierung.

Renommierte Webhosting-Provider sind unter anderem:

  • Hetzner
  • Alfahosting
  • Raidboxes
  • Strato

Website erstellen im Jahr 2021 – Fazit

Jetzt kennen Sie die Möglichkeiten, wie Sie zu Ihrer Traum-Website kommen.

Indem Sie Ihr Konzept genau unter die Lupe nehmen, die Erwartungen an Ihre Website prüfen und dies mit den Vor- und Nachteilen der vorgestellten Web-Entwicklungs-Techniken vergleichen, wird Ihnen klar, welcher der richtige Weg für Sie ist.

Folgende Fragen können Ihnen als Hilfestellung dienen:

  • Wie viel Zeit und Geld wollen Sie in Ihre Website investieren?
  • Welchen ROI (Return of Invest) erwarten Sie langfristig?
  • Welche Ziele soll Ihre Website erfüllen?
  • Wie schnell möchten Sie Ihre Website realisieren?
  • Legen Sie großen Wert auf eine individuelle Betreuung und Beratung?

Wenn Sie diese Fragen beantworten können, finden Sie den für Sie besten Weg zu Ihrer Wunsch-Website.

Falls Sie sich immer noch nicht entscheiden können und Interesse an einer Zwischenlösung haben, sehen Sie sich unsere WordPress-Lösungen an.

Wir kombinieren die Vorteile von manueller Programmierung und WordPress in unseren maßgeschneiderten Themes. Lesen Sie hiermehr.

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